“ANTROPICAL”

 

 

 

 

Die erste Auflage von Antropical fand 2016 statt und bestand aus einer zehntägigen Residenz von 12 Künstler*innen zwischen 20 und 35 Jahren. Idee war es die 50 Jahre junge Landschaft zu untersuchen, welche im Zuge von Industrialisierung ihre Natur verlor, sie jedoch später wieder zurückgewann und so einen Diskurs zwischen Mensch und Natur zu schaffen. Die eigens aufgestellte Definition von „ANTROPICAL“ sollte die Künstler*innen motivieren sich mit Aspekten, wie der Geschichte, den visuellen Eigenschaften der vorgefundenen Natur oder den Bewegungen von Mensch und Tier innerhalb des Reservats, auseinanderzusetzen. Jungen, aufkommenden Künstler*innen sollte die Möglichkeit

Ant▪ro▪pi▪ca▪l  │anˈθrɒpɪkal│

Adjektif

1 a) Phänomen einer umstrittenen Beziehung zwischen Zivilisation und Natur; Handlung die hauptsächlich darin besteht, die natürliche Umgebung in einen wüstenähnlichen Zustand zu bringen mit anschließender Heilung. b) Menschliche Fähigkeit, alle Elemente der Natur zu beeinflussen bis hin zur Schaffung dergleichen.

 

2 Psychologie: psychische, geistige Reife sich um eine Pflanze zu kümmern.

gegeben werden ihre Umwelt als Untersuchungslabor zu nutzen, die Vergänglichkeit und Dynamik des Lebens in die Kunst zu integrieren und sie so weg von der klassischen Idee der Kunst als Produkt auf dem Kunstmarkt zu führen. Die Idee und das Gefühl der Kunst als Allgemeingut, sowie die Hinterfragung der soziokulturellen Besinnung auf Qualität und Leistung sind hier ausschlaggebend.

Die Resultate und die Erfahrungen der ersten Ausgabe in 2016, finden Sie unter Fotoalbum, Presse, Promovideos und Künstler. Diese Seiten sind nicht vollständig übersetzt.

Wenn Sie mehr über das Thema der Ausgabe 2017 wissen wollen, klicken Sie hier